Willkommen!

Sie erhalten hier Informationen für Flüchtlinge, Paten und hilfsbereite Menschen aus Kappeln und Umgebung!
Viele der Informationsseiten sind nun schon in Englisch und Arabisch übersetzt worden. Sehr gerne nehmen wir auch Inhalte oder Vorschläge für Inhalte entgegen.
Sollten Sie irgendwo einen Fehlerteufel antreffen oder  Ihnen Informationen auffallen, die nicht mehr aktuell sind, sind wir für Hinweise dazu sehr dankbar.
Aktuell ist vieles umgebrochen, so dass wir derzeit Aktualisierungen auf den deutschen Seiten vornehmen, die dann nach und nach auch wieder übersetzt werden.

Wer konkrete Fragen oder Probleme hat, darf uns gerne kontakten!

Herzlich grüßen Christiane Schwerdhöfer & Dagmar Struß

Nachfolgend (s.u.) die Beiträge unserer Facebookgruppe. Antworten bzw. Diskussionen  finden dort statt. Da aber nicht alle Menschen bei Facebook angemeldet sind, werden die unkommentierten Nachrichten auch hier eingestellt. Antworten hierauf bitte ggf. – wenn nicht anders angegeben – an: info@fluechtlingshilfe-kappeln.de

Flüchtlingshilfe Kappeln hat einen Link geteilt. ...

Flucht zurück: Zahlreiche syrische Flüchtlinge mit gültigem Aufenthaltsstatus verlassen Deutschland illegal in Richtung Türkei. Ihr Grund: der erschwerte Familiennachzug.

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Flüchtlingshilfe Kappeln hat PRO ASYLs Beitrag geteilt. ...

Schreckliche Bilder - die wir uns aber leider ansehen müssen. Millionengelder fließen aus Deutschland und der EU nach Libyen. Auch an Milizen, die Menschen entführen & foltern oder sie in solche Verhältnisse zurückschleppen. Da können wir nicht einfach wegschauen! Bitte verbreitet daher dieses Video von Monitor, damit es endlich eine breite öffentliche Empörung gegen diese unglaublichen Zustände gibt und die Bundesregierung sich nicht einfach immer weiter herausreden kann. Die rechtfertigt solche Kooperationen nämlich tatsächlich auch damit, dass es Menschenrechte eben »nicht von heute auf morgen« gebe. (Mehr dazu: bit.ly/2pfa1vU)

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Einladung zum

Internationalen Frauenfrühstück

am Donnerstag, 15.03.2018, 10:00 bis 12:00 Uhr im Frauenzimmer e.V. Kappeln, Schmiedestraße 18.
Jede bringt eine kleine Frühstücksköstlichkeit mit.
Wir freuen uns auf eine große, bunte Frühstücksrunde.

دعوة لحضور تناول وجبة فطور السيدات العالمي
يوم الخميس الموافق 15.03.2018 من الساعة 10:00 صباحا ولغاية 12:00 ظهرا في مركز الفراونتسيمر
Kappeln, Schmeidestraße 18.
الرجاء من الجميع احضار القليل من الطعام للفطور
يسعدنا حضوركم جميعا

دعوت به صبحانه خانم ها .
زمان پنجشنبه تاریخ . ۱۵ - ۰۳ - ۲۰۱۸
واقع در خیابان
e.V. Kappeln, Schmiedestraße 18.
اطاق خانم ها از ساعت ۱۰ الا ۱۲
همه باهم یک صبحانه مختصر می آوریم .
ما انتظار یک صبحانه بزرگ و رنگارنگ هستیم .
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Flüchtlingshilfe Kappeln hat Kreisjugendring Schleswig-Flensburg e. V.s Beitrag geteilt. ...

Es gibt noch freie Plätze für Kinder im Alter von 10–14 Jahren in unserem interkulturellen Ferienlager in Neukirchen. Zeit: 08.04.–14.04.2018 Ort: Jugendfreizeitstätte Neukirchen (Neukirchen 12, 24972 Quern) Kosten: 100,00 Euro (Ermäßigungen auf bis zu 20,00 Euro möglich) Flyer in verschiedenen Sprachen: www.kjr-sl-fl.de/fileadmin/user_upload/zeltlager-neukirchen-nki-2018-flyer.pdf

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Flüchtlingshilfe Kappeln hat Refugees Welcome Flensburgs Beitrag geteilt. ...

Die Hälfte der weltweit rund 64 Millionen Menschen auf der Flucht sind Mädchen und Frauen! Trotzdem wird im öffentlichen Diskurs fast nur über männliche Geflüchtete gesprochen. Genderspezifische Verfolgung und die Bedürfnisse von Frauen und LBGTI werden übersehen und weitestgehend ignoriert. Krieg, Anschläge, politische und religiöse Verfolgung, Armut, Perspektivlosigkeit und Umweltkatastrophen zwingen Menschen zur Flucht – unabhängig von ihrem Geschlecht. Dazu kommen für Frauen die genderspezifischen Fluchtgründe: Frauen flüchten vor sexualisierter Gewalt als Teil systematischer Kriegsstrategie. Frauen flüchten vor dem Ausschluss von Menschenrechten und gesellschaftlichen Ressourcen. Frauen flüchten vor Zwangsheirat, Ehrenmord, Genitalverstümmelung und häuslicher Gewalt. Frausein kann manchmal schon ein Fluchtgrund an sich sein. Knapp drei Prozent aller Flüchtenden kommen überhaupt in die EU, davon sind nur etwa 30 % Frauen. Frauen sind aufgrund von Kinderversorgung oftmals weniger mobil und haben oft weniger Zugang zu Geld. Männer gelten oft als überlebensfähiger und gehen vor, um die Familien nachzuholen. Die Familienzusammenführung klappt aber nur in den seltensten Fällen. Deswegen sind immer mehr alleinstehende Frauen und Kinder auf der Flucht. Sie sind der Willkür von Schleusern, Beamten und andere Flüchtenden ausgesetzt. Vergewaltigung, Verschleppung und Zwangsprostitution gehören dabei für viele zum Alltag. Die wenigen Frauen, die uns erreichen, erleben auch hier sexualisierte Gewalt und sexistische Diskriminierung – durch andere Geflüchtete, Hilfskräfte und Personal. Denn die Aufnahmelager bieten keine Privatsphäre, es fehlt an ausreichenden Gewaltschutzkonzepten, es fehlt an Möglichkeiten für eine getrennte Unterbringung und es gibt kaum gendersensiblen Beratungsangebote. Ein Viertel der geflüchteten Frauen hat sexualisierte Gewalt erlebt und mindestens die Hälfte sonstige körperliche Gewalt – vor der Flucht, auf der Flucht und nach der Flucht! Die nächste Hürde stellt das Asylverfahren dar. Sexistische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt kann in Deutschland zu einem Schutzanspruch führen. Bisher werden aber weniger als ein Prozent der geflüchteten Menschen aufgrund ihres Geschlechts geschützt. Denn in der tatsächlichen Asylrechtspraxis dominiert die Vorstellung von dem Flüchtling als öffentlicher – sprich männlicher – Akteur, der vom Staat verfolgt wird. Wie passend, dass Flüchtling schon sprachlich ein rein männlicher Begriff ist. Menschenrechtsverletzungen im Privaten werden nur selten als Fluchtgrund anerkannt. Und sexistische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt in der öffentlichen Sphäre werden oft als »private« Übergriffe verstanden. Viele Frauen kennen ihre Rechte nicht und das Beratungspersonal ist oft nicht ausreichend sensibilisiert. In den Anhörungen fehlen vertrauenswürdige Dolmetscherinnen und oftmals gibt es nicht mal die Möglichkeit, Anhörungsprotokolle vor den Ehemännern geheim zu halten. Und wird geschlechtsspezifische Verfolgung tatsächlich dargelegt, bekommen die Betroffenen selten einen echter Flüchtlingsstatus, sondern lediglich einen subsidiärer Schutz oder ein Abschiebeverbot. Alleinreisende Frauen bekommen daher nur selten einen Schutzstatus, der ihnen eine Familienzusammenführung mit ihren Kindern ermöglicht. Wenn Frauen zusammen mit ihren Ehemännern geflüchtet sind, werden ihre Fluchtgründe ohnehin regelmäßig ignoriert. Im Rahmen des Familienasyls muss nur ein Elternteil anerkannt werde, damit die Familie hier bleiben kann. In der bisherigen Asylrechtspraxis ist das typischerweise der Ehemann, von dem die ganze Familie abhängig wird. Und wenn danach der Leistungsbescheid des Jobcenters kommt, ist der Ehemann standardmäßig der Leistungsempfänger und die Ehefrau nur Teil der Bedarfsgemeinschaft. Unsere Praxis zementiert damit die Vorstellung des männlichen Haushaltsvorstandes. Genderspezifischer Diskriminierung und Gewalt trifft selbstverständlich auch Trans-, Interpersonen und queer-lebende Menschen. Auch hier klafft Theorie und Praxis weit auseinander. Theoretisch sind LGBTI-spezifische Fluchtgründe anerkannt, die Asylrechtspraxis führt aber oftmals zu weiterer Gewalt, Diskriminierung und Degradierung. Das Leben für geflüchtete Frauen und trans-, inter- und queer-lebende Menschen ist auch nach der Anerkennung mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Gerade die Bedürfnisse von Frauen werden in dem verstellten Blick der Helfenden oftmals völlig übersehen. Es fehlt an Kinderbetreuungsangeboten in Sprachkursen und Beratungsangeboten. Es gibt kaum dauerhafte Begegnungsorte, die nicht von cis-Männern dominiert sind. Frauen- und LGBTI-Angebote sind meistens die kleine Ausnahme zu den vielen cis-männerdominierten Räumen. Das Thema Frauenrechte und Flucht wird momentan von rechten Kräften vereinnahmt. Sie schüren rassistische Ressentiments mit pseudofeministischen Argumentationen. Männer aus dem muslimischen Kulturraum werden pauschal sexualisierte Gewalt zugeschrieben. Frauen aus dem gleichen Kulturkreis werden zu unfreien, unemanzipierten Opfern degradiert. Und diese postkolonialen Strukturen Schlagen sich leider auch in der wohlmeinenden Willkommenskultur dort nieder, wo Hilfe zu Bevormundung wird. Frauen erfahren auf der Flucht Gewalt, erleben im Asylverfahren Diskriminierung, werden in den Hilfsangeboten übergangen und im öffentlichen Diskurs zu Nebenfiguren degradiert. Und bei Gesprächen über die Beseitigung von Fluchtgründen und für Konfliktlösungen fehlen betroffene Frauen sowieso an den Verhandlungstischen. Wir dürfen globale Macht- und Herrschaftsverhältnisse nicht ignorieren. Sexualisierte Gewalt darf nicht orientalisiert werden. Genderspezifische Diskriminierung ist kein Thema der sogenannten Fremden. Frauen- und LGBTI-Rechte gehen uns alle an! Lasst uns am internationalen Frauentag solidarisch zusammenstehen! Die Forderung nach sichere Zugangswegen, individuellen Asylverfahren und beschleunigten Familienzusammenführungen sind aus frauen- und LGBTI-solidarischer Sicht selbstverständlich.

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Internationaler Frauentag in Kappeln ...

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Infos für Flüchtlinge und Helfer/innen

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