Unterbringung während des Verfahrens

Verteilung innerhalb Schleswig-Holsteins

Asylsuchende werden innerhalb Deutschlands nach dem jeweils geltenden Königsteiner Schlüssel gleichmäßig auf die Bundesländer verteilt. Derzeit nimmt Schleswig-Holstein rund 3,3 Prozent aller Menschen, die eine politische Verfolgung geltend machen, auf. Nach Asylantragstellung wohnen die Asylsuchenden bis zu drei Monate in der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster (§§ 47 bis 49 Asylverfahrensgesetz (AsylVfG)). Anschließend werden sie landesintern überwiegend auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt, unter bestimmten Voraussetzungen aber auch in die der Erstaufnahmeeinrichtung zugeordneten Gemeinschaftsunterkunft

Erstaufnahmeeinrichtungen in Schleswig-Holstein

(Oktober 2015 – Quelle: schleswig-holstein.de)

 

Während des Asylverfahrens können sich Asylsuchende nicht aussuchen, wo sie leben möchten. Sie werden zunächst in ein Bundesland „verteilt“. Dort müssen sie bis zu drei Monaten in einer so genannten Erstaufnahmeeinrichtung leben. In Schleswig-Holstein ist das die ehemalige Scholz-Kaserne in Neumünster. [Mittlerweile gibt es weitere Einrichtungen.]
Anschließend werden sie in einen Kreis oder eine kreisfreie Stadt verteilt. Asylsuchende sind verpflichtet, in der Gemeinde zu
leben, die die Ausländerbehörde festgelegt hat (Wohnverpflichtung).
In der Regel müssen sie  in einer Gemeinschaftsunterkunft leben.   Es kann sein, dass sie sich ein Zimmer mit mehreren Personen teilen müssen.
Diese Unterkünfte liegen meistens nicht zentral in der Nähe von Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten.
Öffentliche Verkehrsmittel kosten Geld und fahren nicht häufig.

(‚Land in Sicht‘ Stand August 2014)

 

 

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