Wohnung finden und Umzug

Spätestens mit der Asyl- und Flüchtlingsanerkennung erwerben Flüchtlinge das Recht, eine eigene Wohnung zu beziehen. Das Jobcenter bzw. das Sozialzentrum übernimmt dafür die Miete, solange es kein eigenes Einkommen gibt. Allerdings gibt es eine Höchstgrenze für “angemessene” Mietkosten.

Wenn Flüchtlinge umziehen möchten, so brauchen sie eine Genehmigung des Jobcenters (im Zweifelsfall des alten und des neuen Jobcenters). Bevor sie einen Mietvertrag unterschreiben dürfen, müssen sie diesen zunächst einmal dem Jobcenter vorlegen. Erst wenn das Jobcenter schriftlich bestätigt hat, dass die Mietkosten angemessen sind, darf der Vertrag unterschrieben werden.

Viele Infos zum Thema Wohnung finden und Umzug gibt es beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Schwierig: Umzug bei Duldung bzw. im Asylverfahren

Menschen mit einer Duldung sind verpflichtet, in der
Gemeinde zu leben, die die Ausländerbehörde festgelegt
hat (Wohnverpflichtung).
Sie können einer Gemeinschaftsunterkunft zugewiesen
werden. Es kann sein, dass sie sich ein Zimmer mit
mehreren Personen teilen müssen. Die Unterkünfte
liegen meistens nicht zentral in der Nähe von Einkaufs- und
Freizeitmöglichkeiten. Öffentliche Verkehrsmittel
kosten Geld und fahren nicht häufig.
Der Antrag auf Umzug in eine Wohnung wird in der
Regel abgelehnt, wenn nicht besondere Gründe (z.B.
Krankheit) bestehen.
(Quelle: Land Schleswig-Holstein)

Flüchtlinge privat aufnehmen

Darüber gibt dieses Merkblatt „Flüchtlinge privat aufnehmen – wie geht das“ (PDF) von PRO ASYL Auskunft

Infos für Flüchtlinge und Helfer/innen

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